VW unterzeichnet mit SAIC Forschungskooperation bei Elektromobilität

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VW-Vorstand Jochem Heizmann und SAIC-Präsident Chen Zhixin (vorn rechts) unterzeichnen die Vereinbarung Im Hintergrund Martin Winterkorn und SAIC-Chairman Chen Hong (jeweils außen) mit Politikern. Foto: VW/dpp-AutoReporter

Prof. Dr. Jochem Heizmann, VW-Vorstandsmitglied und Präsident der Volkswagen Group China, und Chen Zhixin, Präsident der SAIC Motor Corporation Ltd., haben im konzerneigenen Berliner Forum ‚DRIVE‘ eine wesentliche Vereinbarung zur automobilen Zukunft des Volkswagen Konzerns in China unterzeichnet. In Anwesenheit von Han Zheng, Parteisekretär der Stadt Shanghai und Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei, von Chen Hong, Chairman der SAIC Motor Corporation Limited sowie von Prof. Dr. Martin Winterkorn, dem Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen Aktiengesellschaft, wurde beschlossen, das Stammwerk des chinesischen Joint Venture SVW in Anting für die neuen Herausforderungen bezüglich der lokalen Produktion von e-Modellen auszubauen. Damit wird schrittweise die vollständige Lokalisierung von Elektrofahrzeugen des Volkswagen Konzerns in China umgesetzt.

„Volkswagen ist ein starker Motor des High-Tech-Standortes China. Zusammen mit unserem langjährigen Partner SAIC treiben wir moderne, umweltfreundliche Technologien konsequent voran - und werden damit die automobile Zukunft Chinas gestalten. Ein Schwerpunkt ist dabei die Elektromobilität", erläuterte Winterkorn.

„Die heutige Vereinbarung steht für den weiteren Ausbau unseres Engagements für die chinesische Gesellschaft und die Umwelt. Seit über 30 Jahren sind wir bereits in China zuhause. Innerhalb der nächsten vier Jahre werden wir in China über 15 unterschiedliche Elektrofahrzeugmodelle lokalisieren, darunter Plug-In-Hybride sowie vollelektrisch betriebene Autos", sagte Heizmann.

Volkswagen macht mit der Entwicklung und der lokalen Produktion von e-Fahrzeugen und e-Komponenten den nächsten Schritt, um seine Expertise bei Forschung und Entwicklung in China weiter zu steigern. Darüber hinaus soll auch die Forschung im Bereich von Brennstoffzellen- und Plug-In-Hybridfahrzeugen ausgebaut werden.

Zudem wurde in Berlin vereinbart, ein neues C-Segment-Modell der Marke Volkswagen ab 2016 in Anting/CHN zu produzieren. In voraussichtlich vier Jahren soll im Werk Anting westlich von Shanghai ein neues e-Fahrzeug vom Band laufen - das erste vollelektrische Fahrzeug des Standortes.

Die aktuellen Vereinbarungen sind Teil der 22 Milliarden Euro Investitionen, die der Volkswagen Konzern bis 2019 gemeinsam mit seinen Joint Ventures in China plant. Das bislang größte Investitionsprogramm der chinesischen Autoindustrie wird aus dem Cash-Flow der Gemeinschaftsunternehmen Shanghai Volkswagen und FAW-Volkswagen finanziert.

Zusammen mit seinen Joint Ventures Shanghai Volkswagen und FAW-Volkswagen lieferte der Volkswagen Konzern in China 2014 insgesamt rund 3,7 Millionen Fahrzeuge aus, was einem Zuwachs von 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Volkswagen Konzern produziert an 29 Fahrzeug- und Komponentenstandorten in China. (dpp-AutoReporter/wpr)