„Reform für Vertrauen“ - August Markl zum neuen ADAC Präsidenten gewählt

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Reform für Vertrauen“ - August Markl zum neuen ADAC Präsidenten gewählt. Foto: ADAC/ dpp-AutoReporter

Die außerordentliche Hauptversammlung des ADAC e.V. hat am Samstag, 6. Dezember 2014 in München den umfassenden Reformplänen und konkreten Maßnahmen zur Neuausrichtung des Clubs zugestimmt. Präsidium, Verwaltungsrat und die 197 Delegierten aus 18 Regionalclubs verabschiedeten einstimmig die von Mitgliedern des ehrenamtlichen ADAC Präsidiums sowie Vertretern des unabhängigen Beirats vorgestellten Reformergebnisse. Diese bestehen aus folgenden Kernelementen:

Leitbild: Der ADAC ist eine Gemeinschaft von Mitgliedern. Er ist als Verein gegliedert und bietet mit seiner gesamten Organisation tätige Hilfe, Rat und Schutz im Bereich der persönlichen Mobilität.

Selbstverständnis: Der ADAC ist eine Mitgliedergemeinschaft, das Mitglied steht im Mittelpunkt. Der ADAC bietet Qualität.

Struktur: Der ADAC hat eine klare, transparente und nachvollziehbare Struktur. Die organisatorischen Rahmenbedingungen des ADAC stellen die dafür erforderliche und sinnvolle Trennung zwischen Verein und wirtschaftlichen Aktivitäten sicher.

Interessenkonflikte: Interessenkonflikte werden bereits im Vorfeld vermieden. Grundsätzlich gilt: Gleichzeitig testen und verkaufen geht nicht.

Compliance: Der ADAC ist unabhängig, handelt sachlich und fair und ist einem hohen ethischen Standard verpflichtet. Dies wird mit einer einheitlichen Compliance-Richtlinie sowie einer eigenen Compliance-Organisation sichergestellt, die für den gesamten ADAC gilt.

Mitgliedereinbindung: Der ADAC richtet sein Handeln an den unterschiedlichen Interessen der Mitglieder aus und bindet diese aktiv ein.

Produkt- und Testportfolio: Der ADAC bleibt auch künftig unabhängiger Verbraucherschützer. ADAC Leistungen und Produkte sind zuverlässig, bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und entsprechen dem Selbstverständnis von Hilfe, Rat und Schutz.

Unternehmenskultur: Innerhalb der ADAC Organisation werden zahlreiche neue Führungsleitlinien, Feedback-Instrumente sowie Möglichkeiten zum Dialog geschaffen.

Haupt- und Ehrenamt: Die ehrenamtlichen Funktionsträger entscheiden auch weiterhin über die strategischen Leitlinien des Vereins, die operative Umsetzung obliegt ausschließlich der hauptamtlichen Geschäftsführung. (dpp-AutoReporter)