BMW Group und CleanCharge demonstrieren intercharge-Lösung

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Das Laden von Elektroautos funktioniert über Anbieter- und Landesgrenzen hinaus. Das zeigten die BMW Group und der dänische Ladeinfrastrukturbetreiber CleanCharge gestern im Rahmen eines Showcases in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Die im Mai 2013 in Betrieb genommene eRoaming-Plattform der Hubject GmbH ermöglichte dabei den Start des Ladevorgangs an der dänischen Ladestation über ChargeNow, den öffentlichen Ladeservice von BMW i. Damit existiert bereits heute eine schlüsselfertige Lösung für die europaweite Vernetzung von Ladeinfrastruktur.

Im Rahmen des Showcases wurde das neue Elektroauto BMW i3 geladen, das Ende des Jahres auf den Markt kommen wird. Nils Dullum, CEO von CleanCharge, setzt sich dafür ein, dass das in Zukunft auch in Skandinavien anbieterübergreifend funktioniert: „Wir müssen alle Marktpartner in Europa im Sinne der Nutzer für einfaches, anbieter- und grenzüberschreitendes Laden begeistern. CleanCharge unterstützt dabei die Vernetzung von Ladestationen durch eRoaming und eine freie Marktentwicklung."

Durch Schaffung eines gemeinsamen Marktplatzes können Nutzer ihr Fahrzeug zukünftig mit nur einem Vertrag an allen intercharge-fähigen Ladestationen in ganz Europa laden. Voraussetzung ist lediglich, dass der eigene Fahrstromanbieter an das eRoaming-System von Hubject angebunden ist. Über dieses System sind bereits heute die Ladestationen verschiedenster Betreiber vernetzt. Die kostenfreie intercharge-App ermöglicht dabei auf einfache Art und Weise, den Ladevorgang zu starten und wieder zu beenden. Dazu muss nur der am Ladepunkt angebrachte QR-Code - integriert in das intercharge-Symbol - mit der Scan-Funktion der App erfasst und die Vertragsnummer des Fahrstromanbieters angegeben werden. (dpp-AutoReporter)