Nach verspätetem GM-Rückruf gerät nun die NHTSA in die Kritik

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Auch vom GM-Rückruf betroffen – der Chevy Cobalt. Foto: GM/dpp-AutoReporter

Nach dem etliche Jahre von General Motors verschleppten und Ende Februar endlich erfolgten Rückruf wegen nicht fehlerfrei funktionierender Zündschlösser und 13 tödlich verunfallten Autofahrern, ist deswegen nun auch die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA in die Kritik geraten. In einem Bericht der „New York Times" wird ihr vorgeworfen, von der Unfallserie lange vorher gewusst, aber nicht gehandelt zu haben.

In dem Bericht wird der NHTSA weiter vorgeworfen, dass sie auch in anderen Fällen wie zum Beispiel, bei dem Reifen-Desaster in Verbindung mit Ford-Fahrzeugen viel zu spät gehandelt habe und ihr Frühwarnsystem einfach nicht funktioniere. Erste Konsequenz: Jetzt untersuchen unabhängige Experten, wieso es zu solchen Pannen habe kommen können. (dpp-AutoReporter/hhg)