BMW eröffnet Junior Campus in Moskau

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BMW eröffnete seinen vierten „Junior Campus“ jetzt in Moskau. Foto: BMW/dpp-AutoReporter

Die BMW Group hat jetzt in Moskau - nach München, Berlin und Seoul/Südkorea - ihren vierten BMW Group Junior Campus eröffnet. Auf rund 300 Quadratmetern im zentral gelegenen und populären Artplay-Komplex können ab sofort Kinder von fünf bis zehn Jahren auf spielerische Art und Weise in interaktiven Workshops lernen, wie man sich sicher und verantwortungsvoll im Verkehr bewegt.

Das Konzept wurde gemeinsam mit Lehrern und Verkehrssicherheitsexperten speziell für Russland entwickelt und wird von dafür ausgebildeten Coaches durchgeführt. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schulen und Familien sowie Organisationen, die sich der Betreuung und Förderung von Kindern verschrieben haben.

Die niedrige Verkehrssicherheit in Russland ist ein gravierendes gesellschaftliches Problem: Im ersten Halbjahr 2013 starben auf Russlands Straßen 10.364 Menschen, davon 323 Kinder. In Deutschland starben im gleichen Zeitraum 1.428 Personen, davon 37 Kinder. Mit diesen Zahlen nimmt Russland im europäischen Vergleich eine traurige Spitzenposition ein. In einer von der BMW Group und dem Moskauer Meinungsforschungsinstitut Romir landesweit durchgeführten repräsentativen Befragung gaben 94 Prozent der Teilnehmer an, dass das Thema Verkehrssicherheit ein großes oder sehr großes Problem in Russland darstellt.

Dennoch nutzen lediglich 61 Prozent der befragten Verkehrsteilnehmer den Sicherheitsgurt im Auto - nach wie vor die wichtigste Maßnahme, um Fahrer, Beifahrer und andere Passagiere wie Kinder bei Unfällen zu schützen. Bei den Fußgängern sehen die Zahlen ähnlich alarmierend aus: Weniger als zehn Prozent sind sich darüber bewusst, dass das eigene, aufmerksame Verhalten zur eigenen Verkehrssicherheit als Fußgänger beiträgt. Diese Zahlen verdeutlichen: Eine bessere und frühzeitige Verkehrserziehung ist eines der wichtigsten Handlungsfelder zur Reduzierung der Unfallzahlen.

„Der Erfolg der BMW Group basierte immer schon auf zukunftsorientiertem Denken und verantwortlichem Handeln. Seit vielen Jahren engagieren wir uns daher in zahlreichen sozialen Initiativen für das Ziel, eine weltweite Kultur des sicheren Fahrens zu verbreiten. Dabei geht es uns nicht nur um Fahrzeugsicherheit, sondern um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Diese Strategie setzen wir mit dem Junior Campus fort. Wir sind sehr stolz, dass wir die ersten sind, die in Russland ein solches langfristiges, wichtiges Projekt initiieren", so Wolfgang Schlimme, Präsident von BMW Russia.

Der BMW Junior Campus Moskau startet mit offenen Workshops an drei Tagen der Woche sowie mit Angeboten für Schulklassen zu flexiblen Zeiten. Eine enge Kooperation mit den Schulbehörden, Lehrerorganisationen und Nicht-Regierungs-Organisationen sowie gezielte Kommunikationsaktivitäten sollen eine von Anfang an hohe Auslastung sichern. Auch BMW Händler können für die Kinder ihrer Kunden und Mitarbeiter Plätze in den Workshops buchen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Förderung sozial benachteiligter Kinder gelegt. Die obligatorische Vorabanmeldung zu den Workshops ist unter www.jc.bmw.ru möglich. (dpp-AutoReporter/hhg)