Der TT wird 100

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Heureka: Ford erfand 1917 mit dem Eintonner-TT-Modell das moderne Nutzfahrzeug. Foto: Ford/dpp-AutoReporter

Während das legendäre Ford T-Modell als lange Zeit meistverkauftes Auto der Welt  zu den bekanntesten Typen gehört, bleibt das weniger bekannte Model TT oft unbeachtet. Dabei hatte es einen sehr großen Einfluß auf die Autowelt - als Wegbereiter der heutigen Transporter und Pick-ups, inklusive der heutigen erfolgreichen Ford Transit-Modellfamilie.

 

Bei seinem Baubeginn vor genau 100 Jahren war das Modell TT das erste als solches speziell gefertigte 1-Tonner Nutzfahrzeug der Firma Ford. Die Kunden hatten damals die Möglichkeit, die werkseitig gelieferten Fahrgestelle mit entsprechenden Transportaufbauten auszurüsten - von Briefsendungen bis zu Benzinfässern. Das Fahrzeug wurde zunächst ausschließlich in den USA gefertigt, wobei die Produktion auch zunehmend auf andere internationale Werke ausgeweitet wurde - ab 1926 auf das erste Ford-Werk in Deutschland.

 

Das TT-Modell war länger und noch stabiler ausgeführt als das T-Modell und bot in seiner luftigen Kabine Platz für den Fahrer und einen Passagier. Gestartet wurde das Fahrzeug zeittypisch mit einer Kurbel. Auch ansonsten ging es bei dem Fahrzeug eher rustikal zu, aber auf Wunsch konnten zumindest statt der serienmäßigen Vollgummi-Bereifung auch luftgefüllte Pneus geordert werden - eine damals beträchtliche Verbesserung des Fahrkomforts.

 

Ford präsentiert sich heute mit der erfolgreichen Ford Transit-Familie - Transit, Transit Custom, Transit Connect und Transit Courier - als Vollsortimenter auf dem Nutzfahrzeug-Markt. Fortwährende Weiterentwicklungen aktualisieren die Nützlinge - für das Jahr 2019 ist eine Plug-in-Hybrid-Version des Ford Transit Custom fest angekündigt. (dpp-AutoReporter/wpr)