Für Straße und Strecke: Neuer BMW M4 CS

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Den M4 CS erkennt man an der Frontschürze mit großen, dreigeteilten Lufteinlässen und dem Frontsplitter aus Sicht-Carbon. Foto: BMW/dpp-AutoReporter

Der BMW M4 CS schließt als limitiertes Sondermodell die schmale Angebotslücke zwischen dem M4 Coupé mit Competition-Paket und dem kompromisslos für den Rennstreckeneinsatz konzipierten BMW M4 GTS. Mit seinem betont sportlichen Auftritt setzt der M4 CS die Tradition erfolgreicher M-Sondermodelle fort, die 1988 mit dem BMW M3 Evolution der Baureihe E30 begonnen hatte. Der neue BMW M4 CS wird im BMW-Stammwerk in München gebaut.


Mit dem BMW M4 CS führt die BMW M GmbH gleichzeitig eine neue Nomenklatur für ihre Modelle ein. Über den M-Basisversionen rangieren als Leistungsmodelle die Competition-Varianten mit geschärfter sportlicher Dynamik. Darüber sind als Sondermodelle CS-Versionen angesiedelt, die sich durch technisch besonders innovative Komponenten auszeichnen. Als Verstärker des Markenimages werden Sondermodelle fungieren, die auf maximale Performance für Motorsport- und Clubsport ausgelegt sind, gleichzeitig aber uneingeschränkt straßenzulassungsfähig sind.


Gegenüber dem M4 mit Competition-Paket wurde die Leistung des 3,0 Liter großen Hochleistungstriebwerkes um zehn auf 338 kW/460 PS angehoben. M TwinPower Turbo-Technologie bläst den M4 CS in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit des serienmäßig mit dem M Driver's Package ausgerüsteten M4 CS wird bei 280 km/h elektronisch begrenzt. Der von zwei Mono-Scroll-Abgasturboladern unter Druck gesetzte Reihensechszylinder ist mit Ladeluftkühlung, der Benzin-Direkteinspritzung High Precision Injection, variabler Ventilsteuerung und stufenloser Nockenwellenverstellung Doppel-VANOS konsequent auf hohe Spitzenleistung, aber auch fülliges Drehmoment schon ab niedrigen Drehzahlen und hohe Effizienz ausgelegt. So sollen bei zurückhaltender Fahrweise 8,4 Liter für 100 km reichen (CO2: 197 g/km).


Serienmäßig ist der neue BMW M4 CS mit dem 7-Gang M Doppelkupplungsgetriebe (M DKG) mit Drivelogic ausgestattet. Das mit einem separaten Ölkühler versehene Getriebe erlaubt sowohl automatisierte Gangwechsel als auch manuelle Eingriffe über Lenkradwippen; es wechselt die Gänge in Sekundenbruchteilen ohne Zugkraftunterbrechung, sorgt aber auch durch den lang übersetzten siebten Gang für ein niedriges Drehzahlniveau bei längeren Autobahnetappen.


Das Fahrwerk des neuen BMW M4 CS entspricht weitgehend dem des M4 mit Competition-Paket. Die Träger und Gelenke sowohl der Vorder- als auch der Hinterachse bestehen aus geschmiedetem Aluminium und sind daher besonders leicht. Der M4 CS ist serienmäßig mit dem Adaptiven M Fahrwerk ausgestattet.


Für bestmöglichen Grip unter allen Fahrzuständen sorgen die Dynamische Stabilitäts Control (DSC), die über einen M Dynamic Mode verfügt, und das Aktive M Differenzial. Bei den Regelsystemen für das Adaptive M Fahrwerk, DSC und das Aktive M Differenzial kann der Fahrer die Wirkungsweisen an seine persönlichen Vorlieben beziehungsweise die Anforderungen der jeweiligen Fahrtstrecke anzupassen. Dafür stehen ihm die drei Fahrmodi Comfort, Sport und Sport+ zur Verfügung. Die Leichtmetallräder - 9 J x 19 vorn und 10 J x 20 hinten - sind serienmäßig mit Cup-Reifen vom Typ Michelin Pilot Sport Cup 2 bestückt (vorne: 265/35 R 19, hinten: 285/30 R 20). Diese auch für den Straßenverkehr zugelassenen Semi-Slicks sorgen für höchstmöglichen Grip und beste Seitenführung auch bei sehr schneller Fahrt auf der Rennstrecke sowie für eine optimale Traktion auch aus engen Kehren heraus. Wahlweise wird der M4 CS aber auch preisneutral mit Michelin Sport-Straßenreifen geliefert.


Das Interieur des neuen BMW M4 CS ist konsequent auf Sportlichkeit ausgerichtet. Das fängt bei den Leichtbau M Sportsitzen mit Leder-Alcantara-Bezug an und geht bis hin zu den aus gepressten Naturfasern hergestellten Türverkleidungen mit Zuziehschlaufen. Die Motorhaube mit ihrem charakteristischen Luftauslass hinter dem Powerdome und das Dach bestehen aus dem leichten, hochfesten Hightech-Werkstoff CFK.


Dank des großzügigen Einsatzes von Leder und Alcantara überzeugt der M4 CS mit einer gelungenen Mischung aus zugleich sportlichem und edlem Ambiente. Auf Annehmlichkeiten muss der Fahrer des M4 CS nicht verzichten. So ist eine Klimaautomatik ebenso ab Werk an Bord wie ein auf die besonderen akustischen Anforderungen im M4 CS abgestimmtes BMW HiFi System Professional und das Navigationssystem Professional.


Das markante, mit LED-Doppelscheinwerfern ausgestattete Gesicht des M4 CS zeichnet sich durch eine Frontschürze mit großen, dreigeteilten Lufteinlässen aus, die sowohl den Motor als auch die standfeste M Compound-Bremsanlage mit Vier-Kolben-Sätteln vorne und Zwei-Kolben-Sätteln hinten mit Kühlluft versorgen. Exklusiv für das Sondermodell M4 CS wurde der neue modellspezifische Frontsplitter aus Sicht-Carbon gestaltet. Er trägt im Sinne einer bestmöglichen Aerodynamik zusammen mit dem von dem BMW M4 GTS übernommenen Heckdiffusor und der ebenfalls neu gestalteten, aus Sicht-Carbon gearbeiteten Abrisskante auf dem Heckdeckel (ein so genannter Gurney) zu einer größtmöglichen Reduzierung des dynamischen Auftriebs bei. Einzigartig sind die exklusiv von der BMW M GmbH für den M4 CS und M4 GTS eingesetzten innovativen Heckleuchten in OLED-Technologie (OLED: Organic Light Emitting Diode). Frontsplitter, Gurney und Heckdiffusor verleihen dem neuen BMW M4 CS mit der aus CFK gefertigten langen Motorhaube, der Coupé-haft fließenden Dachlinie, den sportlich-eleganten M Außenspiegeln und den muskulösen Radhäusern schon im Stand einen besonders dynamischen Auftritt. Der Preis für den BMW M4 CS liegt bei 116.900 Euro - ohne Sonderwünsche. (dpp-AutoReporter/wpr)