Renault-Nissan ordnet sein Transporter-Geschäft neu

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Ashwani Gupta leitet ab April die Sparte Leichttransporter bei Renault/Nissan. Foto: RDAG/dpp-AutoReporter

Die sogenannte ‚Allianz‘ zwischen Renault und Nissan bündelt ab sofort Entwicklung und Fertigung leichter Nutzfahrzeugen zur neuen Geschäftseinheit LCV (light Commercial Vehicles). Sie soll Synergieeffekte in Technologie, Entwicklung und Produktion kostengünstiger nutzen und die Marktführerschaft in den Kernmärkten verstärken. Zum Leiter der Sparte wird ab 1. April 2017 der Inder Ashwani Gupta (46) berufen; Er berichtet an Allianz-Chef Carlos Ghosn.

Gupta wurde im indischen Dehradun geboren. Der Absolvent der französischen INSEAD (Institut Européen d'Administration des Affaires) ist eine der weltweit größten und renommiertesten Business Schoolswar bereits für Honda (1996 bis 2006), Renault Indien (bis 2008) und Renault-Nissan in Frankreich tätig. 2011 wurde er zum Direktor der Nissan-Billigmarke Datsun (wird in Indien, Russland, Indonesien und Südafrike angeboten) ernannt.

Renault und Nissan haben in den vergangenen Jahren bei Transportern und leichten Nutzfahrzeugen bereits eine gemeinsame Fertigung aufgebaut. Der Nissan NV 300 gründet auf dem Renault Trafic, der Nissan NV 400 basiert auf dem Modell Master und der kommende Pick-up Renault Alaskan auf dem lange angebotenen Nissan Navara. Die Business Unit wird außerdem für SUV-Modelle mit Leiterrahmen-Chassis zuständig sein, wie etwa den Nissan Patrol. (dpp-AutoReporter/wpr)