Neuer Audi RS 5 DTM reißt 500 PS-Marke

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Serienmodell und DTM-Rennversion des Audi RS 5 wurden erstmals parallel entwickelt. Foto: Audi/dpp-AutoReporter

Zeitgleich mit dem Serienmodell hat Audi Sport die DTM-Rennversion des Audi RS 5 Coupé präsentiert. Die neue RS-Designsprache hat in diesem Modell Premiere; ebenso sind zahlreiche reglementbedingte Änderungen umgesetzt.

Der Audi RS 5 DTM der dritten Generation hebt sich optisch deutlich von seinen beiden erfolgreichen Vorgängermodellen ab; er wirkt aerodynamisch noch extremer. Der Kühlergrill besteht beim Rennauto aus einer hauchdünnen Folie. Rund um die hinteren Radhäuser lässt das restriktive DTM-Reglement den Technikern noch den größten Spielraum. Entsprechend wurden sie auf maximalen Abtrieb bei gleichzeitig größter Effizienz getrimmt.

Neu ist auch der Heckflügel, der nun aus zwei Blättern besteht. Wie in der Formel 1 wird nicht mehr der gesamte Flügel nach unten geklappt, sondern das obere Flügelblatt flach gelegt - dadurch soll es in der DTM in Zukunft noch mehr Überholmanöver geben. Ziel des neuen Reglements ist, das Fahrverhalten anspruchsvoller zu gestalten und so die Leistung der Fahrer stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Unter anderem wurde der aerodynamische Abtrieb der DTM-Rennwagen reduziert. Entscheidend hierfür sind bei geometrisch veränderte, einheitliche Frontsplitter, Unterböden und Heckdiffusoren. Auch die Bodenfreiheit ist reglementiert.

Dass der neue Audi RS 5 DTM trotzdem schneller sein wird als sein Vorgänger, liegt vor allem an weicherer Reifenmischung und der auf 500 PS gestiegenen Motorleistung des vier Liter großen V8-Motors. Die Ingenieure haben Ansaugtrakt, Kühlsystem und viele Details modifiziert. Ein DTM-Motor muss eine komplette Saison überstehen.

Eine weitere reglementbedingte Änderung ist das nun ebenfalls bei allen DTM-Autos identische Fahrwerk. Dadurch werden kostspielige Weiterentwicklungen vermieden, gleichzeitig sind die Einstellmöglichkeiten unverändert vielfältig. (dpp-AutoReporter/wpr)