Genf 2017: neues Volkswagen-Topmodell Arteon

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Macht sich breit: Querspangen verlängern das Kühlerdesign des Arteon bis in die Scheinwerfer. Foto: VW/dpp-AutoReporter

Volkswagen präsentiert auf dem Genfer Automobilsalon (bis 19. März) das neue Topmodell Arteon, das ab Juni 2017 das mäßig erfolgreiche Imagemodell Passat CC und den ebenso großartigen wie glücklosen Phaeton ersetzen soll. Markant präsentiert sich der Vorderwagen des Arteon: Die gestreckte Motorhaube mündet in einem die ganze Fahrzeugbreite einnehmenden Kühlergrill, der über Querspangen optisch bis in die schmalen LED-Schweinwerfer reicht. Die Profilansicht wirkt deutlich gespannter und charakterstärker als noch beim eher betulich scheinenden Phaeton. Auch wartet die 4,86 Meter lange Fließheck-Limousine Arteon mit einem Radstand von 2,84 m und einer großen Heckklappe auf, die den Weg zu einem 563 bis 1557 Liter (bei geklappten Rücksitzen) freigibt.

Zunächst werden die Wolfsburger sechs Motorisierungen von zwischen 110 kW/150 PS bis 206 kW/280 PS anbieten; der Vierradantrieb ‚4Motion‘ wird als Option lieferbar sein. Wie gerade im Konzern angesagt, erhält der Arteon komplett digitale und individualisierbare Anzeige-Instrumente sowie einen 9,2 Zoll großen Bildschirm mit Gestensteuerung und ein Head-up-Display.

Ein Strauß an Assistenzsystemen steht bereit - von der adaptiven Geschwindigkeitsregelung über eine Ausweichhilfe bis zum adaptiven Kurvenlicht, das GPS-Navigationsdaten nutzt, um den Straßenverlauf mit seinen Kurven und Bergen vorzeitig auszuleuchten. Der Marktstart des Volkswagen Arteon ist auf die Jahresmitte 2017 terminiert. (dpp-AutoReporter/wpr)