Ioniq Plug-in-Hybrid: Spritknauser von Hyundai

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Die Plug-In-Version des Hyundai Ioniq wird ab Sommer angeboten. Foto: HMD/dpp-AutoReporter

Der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid will das Beste aus zwei Antriebswelten vereinen: Er kombiniert einen sparsamen Benzinantrieb und große Reichweiten mit der Möglichkeit, Kurzstrecken bis rund 60 Kilometer ohne Nachzuladen vollelektrisch zu fahren.

Eine signifikante Verringerung von Verbrauch und CO2-Emission ist das besondere Merkmal des Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid, den die Koreaner im Sommer in den Verkauf bringen. Die nach Ioniq Hybrid und Ioniq Elektro dritte Variante des Kompaktwagens soll im kombinierten europäischen Normzyklus mit 1,1 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometern Fahrstrecke auskommen (CO2: 26 g/km).

Der 45 kW starke Elektromotor wird von einer Lithium-Polymer-Batterie mit 8,9 Kilowattstunden Kapazität gespeist. Die unterhalb der Fahrgastzelle installierte Batterieeinheit kann an Ladestationen und Haushaltssteckdosen geladen werden. Zudem lässt sich während der Fahrt beim Bremsen oder bei Bergabfahrten Energie zurückgewinnen. Kombiniert wird mit einem 77 kW/105 PS starken Benzin-Direkteinspritzmotor - und einer gewichtsoptimierten Schrägheckkarosserie mit dem günstigen Luftwiderstandsbeiwert von 0,24.

Das reibungslose, unauffällige Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor übernimmt eine ausgeklügelte Elektronik. Die Kraft des Antriebs überträgt das von Hyundai entwickelte schnell schaltende 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (6DCT). Für gesteigerte, dynamische Fahreigenschaften steht ein Sport-Modus zur Verfügung, der die Charakteristik von Schaltung und Lenkung beeinflusst.

Neben seiner Sparsamkeit und Umweltverträglichkeit bietet der neue Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid die Eigenschaften der anderen Modellvarianten wie ein gutes Platzangebot für fünf Passagiere und ein reisetauglicher, 443 Liter großer Gepäckraum, der auf bis zu 1505 Liter vergrößert werden kann.

Ab Werk werden alle Varianten der zukunftsorientierten Modellreihe grundsätzlich mit einem autonomen Notbremsassistenten inklusive Fußgängererkennung, Frontkollisionswarnsystem, Spurhalteassistent und Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung geliefert. Beim neuen Ioniq Plug-in-Hybrid sind optional auch Totwinkel-Assistent und Querverkehrswarner hinten sowie Scheinwerfer mit LED-Leuchttechnik verfügbar.

Der Hyundai Ioniq ist weltweit das erste Modell, das konsequent für drei alternative Antriebe entwickelt wurde. Zusammen mit dem Hyundai ix35 Fuel Cell, dem ersten in Serie gefertigten Brennstoffzellenfahrzeug, übernimmt Hyundai bei Elektroantrieben eine führende Rolle. Mit dem Ioniq Plug-in-Hybrid komplettiert Hyundai ab Sommer die Ioniq-Modellfamilie und schließt die Lücke zwischen den beiden bereits seit dem vergangenen Jahr erhältlichen Varianten mit Hybrid- und Elektroantrieb.

Hyundai ist damit weltweit der einzige Hersteller, der alle wichtigen alternativen Antriebe in Serie anbietet. Global will Hyundai bis 2020 insgesamt 14 weitere Öko-Mobile, darunter fünf Hybrid- und vier Plug-in-Hybrid-Varianten, vier rein elektrisch betriebene Fahrzeuge und ein neues Brennstoffzellenmodell auf den Markt bringen.

Unabhängig vom Antriebskonzept gewähren die Koreaner, neben der bei Hyundai üblichen Garantie für Neuwagen von fünf Jahren ohne Kilometerbegrenzung, auf die Hochvoltbatterien der Ioniq-Modellreihe eine vertrauensbildende Garantie von acht Jahren oder bis zu einer Fahrleistung von 200.000 Kilometern. (dpp-AutoReporter/wpr)