Genf 2017: Renault ZOE e-Sport Konzept

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Der ZOE e-Sport Concept braucht von Null bis 100 nur 3,2 Sekunden. Foto: RDAG/dpp-AutoReporter

Renault rollt auf dem Genfer Automobilsalon (09. bis 19. März) den ZOE e-Sport ins Rampenlicht. Das vollelektrische Konzeptauto soll Renaults Engagement für die Idee verkörpern, dass Elektroautos Spaß machen und schnell sein können.

Der Blaumann präsentiert sich in der gleichen landestypisch-markanten Lackierung wie die ‚Renault e.dams‘-Mannschaft in der FIA-Formel E-Weltmeisterschaft. Die Karosserie des ZOE e-Sport Concept ist komplett aus leichter Karbonfaser gefertigt. Daher ist das Gewicht von rund 1400 Kilogramm relativ gering - 450 kg entfallen allein auf die Batterien. Entsprechend sportlich ist die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 3,2 Sekunden. Bis zum Erreichen der elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h benötigt das Elektrorennerle weniger als zehn Sekunden.

Beim Antrieb konnten die Entwickler des ZOE e-Sport Concept auf Entwicklungen der Ingenieure von Renault Sport Racing und des Renault e.dams Teams zurückgreifen. Zwei Elektromotoren in Front und Heck mit zusammen 340 kW/460 PS sorgen für eine Kraftentfaltung auf Supersportwagenniveau. Sie geben ihre Kraft auf die Vorder- und Hinterräder ab und gewährleisten so optimale Traktion. Die maximale Leistung und das volle Drehmoment von 640 Nm, verteilt auf jeweils 320 Nm pro Motor, stehen praktisch mit dem Anfahren zur Verfügung.

Als Stromspeicher dienen zwei Batterien mit einer Kapazität von 40 kWh. Der Fahrer kann die Energieabgabe der Akkus bedarfsgerecht regulieren. Ebenso kann er mit Hilfe von vier Fahrprogrammen die Leistungsentfaltung der beiden E-Motoren steuern. Auf diese Weise kann er die Priorität auf maximale Dynamik oder möglichst große Reichweite legen und das Fahrzeug auf eine bestimmte Rennstrecke hin optimieren. (dpp-AutoReporter/wpr)