Leon Cupra mit 300 PS: Stärkster SEAT aller Zeiten

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Den SEAT Leon Cupra gibt es als SC-Coupé, Fünftürer und ST-Kombi (v.l.n.r.) Foto: SEAT/dpp-AutoReporter

Die spanische Volkswagen-Tochter SEAT stellt mit dem Leon Cupra ihr bisher stärkstes Serienmodell vor. Das dreitürige SC Coupé wirkt optisch naturgemäß sportlicher als der Fünftürer, die Kombiversion ST verknüpft Vielseitigkeit und Dynamik. Die Modellbezeichnung ist von ‚Cup Racing‘ abgeleitet und verweist auf den Motorsport.

Der 221 kW/300 PS starke 2.0-TSI-Motor produziert ein maximales Drehmoment von 380 Nm in einem Bereich von 1800 bis 5500/min; Resultat eines variablen Nockenwellen-Timings und spezieller Einspritz-Technologie.
Sowohl das manuelle als auch das Automatik-Getriebe verfügen über sechs Fahrstufen. Bei beiden Varianten ist die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Die CO2-Emissionen liegen je nach Modell zwischen 153 und 164 g/km; der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch wird mit 6,7 l/100 km (SC mit DSG), 6,8 l (Fünftürer) und 7,2 (ST Cupra Allrad mit DSG) angegeben.

Dank adaptiver Fahrwerksregelung und elektronisch gesteuerter Stoßdämpfern passt sich der Cupra in Millisekunden den Straßenverhältnissen und dem Fahrstil an - von sanft bis sportlich-hart. Weiteres Schlüsselelement bei allen Cupra-Versionen ohne 4Drive-Traktion ist das selbstschließende ‚Haldex VAQ‘-Differenzial. Es nutzt die ESP-Sensoren, um aktiv auf die Bodenhaftung der einzelnen Räder einzuwirken. So verlangsamt es z. B. bei Kurvenfahrten die im inneren der Kurve liegenden Räder und verstärkt die Kraft der Außenräder: Nach der Analyse des Grips eines jeden Reifens öffnen und schließen sich die Haldex-Kupplungsscheiben, um das komplette Drehmoment auf nur ein Rad zu übertragen. Die Funktionsweise des Haldex-Differenzials ist auf die anderen elektronischen Fahrhilfen abgestimmt und vermeidet plötzliche Impulse in engen Kurven; dadurch muss weniger gebremst werden und die Kraftübertragung bleibt gleichmäßig. Der Fahrer spürt lediglich, dass es kein Untersteuern mehr gibt und dass der Motor in jeder Lage eine ausgezeichnete Leistung erbringt.

Mit der Cupra-Fahrprofil-Auswahl können die dynamischen Qualitäten des Fahrzeugs an die Vorlieben des Fahrers angepasst werden. Es stehen vier Modi zur Auswahl: Comfort, Sport, Individual und Cupra. Getriebe, DCC, Progressivlenkung und Differenzial reagieren im Cupra-Modus deutlich sportlicher. Auch das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP) kann in drei verschiedenen Einstellungen an die Wünsche des Fahrers angepasst werden.

Hinzu kommt beim Leon Cupra modernste Technologie in den Bereichen Fahrhilfe, Multimedia und Konnektivität. Das Kamera- und Radarsystem für den Fußgängerschutz und bei den Nothilfeassistenten wurde verbessert und garantiert bei der Verkehrszeichenerkennung eine noch höhere Präzision. Darüber hinaus wird der Fahrkomfort durch den für die DSG-Versionen verfügbaren Stau-Assistenten weiter erhöht.

Genau wie andere Modelle der neuen SEAT Leon Reihe ist auch der Cupra mit der neuesten Technologie und Funktionalität ausgestattet: Neben dem Klangsystem Radio Media System Plus, dem Abstandsregeltempomat oder dem Umfeldbeobachtungssystem kommen beim SEAT Leon Cupra Voll-LED-Frontscheinwerfer hinzu. Die Blinker wurden in die Tagfahrleuchten integriert und die Nebelscheinwerfer enthalten ebenso LEDs wie die hinteren Blinkleuchten.

Ein weiterer Aspekt, der den neuen SEAT Leon Cupra von anderen Modellen abhebt, ist seine charakterstarke Optik, durch die er allerdings nichts vom Design des neuen Leon einbüßt. Im Außenbereich sind Voll-LED-Frontscheinwerfer inklusive Nebelscheinwerfer serienmäßig.

Für angemessene Optik sorgen größere Kühllufteinlassöffnungen, Doppelrohr-Auspuff, rote Bremssättel sowie Heckspoiler und getönte hintere Fenster ab B-Säule. Performance-Pakete machen den neuen SEAT Leon Cupra endgültig zum Sportler: schwarz glänzende 19-Zoll-Metallfelgen, farblich zur Karosserie passende seitliche Zierleisten und rote oder schwarze Brembo-Bremssättel. (dpp-AutoReporter/wpr)