CES 2017: Hyundai zeigt Mobilitätskonzept

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Hyundai Ioniq-Konzept im Testbetrieb auf Las Vegas‘ Straßen. Foto: HMD/dpp-AutoReporter

Hyundai Motor zeigt auf der Consumer Electronics Show (CES, bis 08. Januar) in Las Vegas sein Konzept für die Mobilität der Zukunft: Die autonom fahrende Studie ‚Ioniq autonomous concept‘ demonstriert unter Realbedingungen im Straßenverkehr den Stand der Entwicklung bei Hyundai.

Auf der Elektronikmesse, die vom 5. bis 8. Januar 2017 in Las Vegas stattfindet und zu den weltweit wichtigsten Ausstellungen in diesem Bereich gehört, präsentiert Hyundai neben dem Ioniq autonomous concept auch eine breite Palette an innovativen Technologien. Schwerpunkte sind neben autonomem Fahren neue Möglichkeiten bei der Konnektivität, die das Fahrzeug noch stärker in das tägliche Leben des Fahrers einbinden.

Zwei Hyundai Ioniq autonomous concept werden auf den Boulevards rund um das CES-Messegelände im städtischen Verkehr unterwegs sind. Auf den neonlichtüberfluteten Straßen der Metropole in Nevada beweisen die autonom fahrenden Ioniq bei Testfahrten auch bei komplexen Verkehrsbedingungen ihre Leistungsfähigkeit. Situationen mit einem hohen Fußgängeraufkommen, Baustellen und Absperrungen, Einmündungen ohne Ampeln, schwer erkennbaren Fahrbahnschwellen zur Verkehrsberuhigung oder nur zeitweise geltende Verkehrsbestimmungen zu meistern, schaffen außer dem Ioniq autonomous concept derzeit nur wenige Konzeptfahrzeuge.

Der Ioniq autonomous concept wird mit Hilfe einer umfangreichen Sensorik gesteuert, die unauffällig in dem Fahrzeug untergebracht ist und auf zahlreiche Technologien zurückgreift, die bereits im Serienmodell verbaut sind. Kernstück ist ein Laser-LIDAR-System, das den Bereich vor dem Fahrzeug in einem Winkel von 130 Grad überwacht. Es ist in der Lage, die genaue Position von Personen oder Objekten in der Umgebung des Hyundai Ioniq zu ermitteln. Zur Sensorik gehören außerdem: Fern- und Mittelbereichsradar, die vor allem das Umfeld weit vor dem Fahrzeug abdecken, Seiten-LIDAR-Sensoren für die Überwachung der Umgebung neben dem Auto sowie ein Radarsystem am Heck. Es kommen drei Stereokameras zum Einsatz, die Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen und Ampelsignale auswerten sowie Fußgänger in unmittelbarer Nähe erkennen.

Per GPS wird die exakte Position des Hyundai Ioniq ermittelt, die wiederum mit dem hochauflösenden Kartenmaterial von Hyundai MnSOFT abgeglichen wird. In den Navigationsdaten von MnSOFT sind präzise Daten zu Fahrbahnbreite, Topografie mit Gefälle oder Steigung und Kurvenradien hinterlegt. Während mit dem Hyundai Ioniq autonomous concept der Testbetrieb auf den Straßen in Las Vegas läuft, können Besucher des Messestandes in einem Virtual Reality Simulator erleben, wie es sich zukünftig autonom fahrend reist.

Darüber hinaus präsentiert Hyundai Motor auf der CES unter ‚Mobility Vision‘ einen Ausblick zur umfassenden Vernetzung von Mobilität und Lebenszeit. Die Technologie wird gemeinsam mit dem führenden IT Unternehmen Cisco entwickelt. Dabei wachsen vernetztes Fahrzeug, Smartphone und andere elektronische Geräte sowie das Smart Home über eine Serververbindung zusammen und bieten den nahtlosen Übergang - wenn etwa Terminkalender auf PC oder Smartphone mit dem Navigationssystem Daten und Ziele automatisch austauschen und bei der Fahrtplanung auch noch mögliche Verkehrsbehinderungen berücksichtigen. (dpp-AutoReporter/wpr)