Genf 2016: Nissan zeigt das IDS Concept

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Mit dem IDS will Nissan zeigen, dass der Fahrende mehr Auswahlmöglichkeiten beim autonomen Reisen haben kann. Foto: dpp-AutoReporter/zm

Auf dem Genfer Autosalon (bis 13. März 2016) präsentiert Nissan im Konzeptauto IDS - das im Herbst 2015 auf der Tokio Auto Show debütierte - nun auch in Europa seine Zukunftsvision für das autonome Fahren mit batterieelektrischen Fahrzeugen. Durch die Integration fortschrittlicher Steuerungs- und Sicherheitssysteme entwickelt Nissan autonome Fahrtechnologien mit Alltagsnutzen.

Beim ‚autonomen Fahren‘ befürchten viele, die gern Auto fahren, wie Stückgut auf einem Förderband von A nach B transportiert zu werden: Emissionsfrei ja, aber emotionslos - nein danke! Mit dem IDS Concept will Nissan zeigen, dass es anders aussehen kann. Selbst wenn der Fahrer den autonomen Fahrmodus wählt und die Steuerung an das Fahrzeug übergibt, passt sich das Auto in seinen Fahreigenschaften - vom Beschleunigen über das Bremsen bis hin zum Kurvenfahren - dem Stil und den Vorlieben des Fahrers an.

Im manuellen Modus hat er ohnehin die volle Kontrolle und kann die lineare Beschleunigung und das Kurvenverhalten auskosten. Hinter den Kulissen gewährt das Nissan IDS Concept kontinuierliche Unterstützung. Lenkrad, Instrumente und ein Head-up Display für die Anzeige von Route und anderen Informationen erscheinen. Die Innenraumbeleuchtung wechselt zu Blau, ein Farbton, der die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers unterstützt.Sensoren überwachen dazu konstant die äußeren Bedingungen. Bei drohender Gefahr hilft das Nissan IDS Concept dem Fahrer, passende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die künstliche Intelligenz des Nissan IDS Concept kommuniziert zudem mit dem Fahrer wie ein aufmerksamer Beifahrer. Von aktuellen Informationen zur Verkehrslage über anstehende Termine bis hin zu seinen persönlichen Interessen: Das System weiß, was für ein komfortables, sicheres und genussvolles Fahrerlebnis nötig ist.

Mit Aktivierung des Piloted Drive Modus wird es scheinbar geräumiger; das Lenkrad zieht sich in die Instrumententafel zurück und ein großer Flachbildschirm wird ausgefahren. Mit dem Fahren zusammenhängende Funktionen werden entweder automatisch gesteuert oder vom Fahrer per Sprache und Gesten bedient. Alle vier Sitze drehen sich leicht nach innen, um die Kommunikation der Insassen zu erleichtern. (dpp-AutoReporter/wpr)