Borgward sucht deutschen Produktionsstandort

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Wie früher (Isabella TS Coupé) wird Borgward wieder Autos (rechts: BX7 TS) in Deutschland bauen. Foto: Borgward/dpp-AutoReporter

Der Stuttgarter Automobilhersteller Borgward wird wieder in Deutschland Autos bauen. „Borgward ist sich seiner Verpflichtung als deutsches Unternehmen ebenso bewusst wie auch seiner erfolgreichen Geschichte. Daher werden wir noch in diesem Jahr eine Entscheidung bezüglich unseres Produktionsstandortes in Deutschland treffen", verkündetet Ulrich Walker, Vorstandsvorsitzender der Borgward Group AG, auf dem Genfer Automobilsalon. Dort präsentierte die Traditionsmarke als Weltpremiere ihre neuen Modelle BX5 und BX6 TS. Aktuell prüft Borgward im Rahmen einer Machbarkeits-Studie intensiv mögliche Standorte, Lieferketten und Prozesse.

Zudem bekräftigte Walker, dass der Fahrzeugabsatz mittelfristig auf mehr als 500.000 Einheiten pro Jahr steigen soll. Der Markteintritt in den deutschsprachigen Ländern erfolge Ende 2017. „Wir werden in Deutschland und Europa zum Start mit Plug-in-Hybriden und reinen Elektrofahrzeugen auf den Markt kommen - zu attraktiven Preisen", sagte Walker. Die reinen Elektrofahrzeuge sollen eine wettbewerbsfähige Reichweite von mehr als 250 Kilometern haben. Gleichzeitig strebt Borgward den Börsengang in naher Zukunft in Frankfurt an. (dpp-AutoReporter/wpr)