Bochum: Opel baut Lagerhaus für 60 Millionen Euro

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So soll das neue Bochumer Teilezentrum 2017 aussehen. Foto: GM/dpp-AutoReporter

General Motors baut in Bochum: Das Unternehmen errichtet für 60 Millionen Euro einen neuen Gebäudekomplex auf dem Opel-Gelände im Bochumer Stadtteil Langendreer. Auf einer Fläche von 95.000 m² werden sich ab 2017 rund 700 Mitarbeiter um die europäische Fahrzeug-Ersatzteilversorgung kümmern. In dem neuen Warenverteilzentrum werden dabei mehr als 100.000 verschiedene Teilepositionen gelagert werden.

Die ersten Spatenstiche setzten der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, der Geschäftsführer der ‚Bochum Perspektive 2022‘, Prof. Dr. Rolf Heyer, und Betriebsratschef Murat Yaman.

Zur Bauvorbereitung mussten zehn Hektar Fläche geräumt werden. Im nächsten Bauabschnitt wird das Gelände dann mit 190.000 m³ Boden aufgefüllt. Schließlich müssen Regalanlagen mit einer Gesamtlänge von 13,5 Kilometer installiert werden. Es handelt sich um die weltweit größte Investition des Opel-Mutterkonzerns General Motors in die Ersatzteillogistik.

Yaman sagt: „Wir sind seit Jahresanfang wieder im Opel-Verbund. Dies bedeutet eine langfristige Absicherung der Arbeitsplätze des Bochumer Warenverteilzentrums. Es ist ein richtiges und wichtiges Signal, damit wird ein neues Kapitel von Opel in Bochum eröffnet." (dpp-AutoReporter/wpr)