Detroit 2016: USA-Premiere des Kompakt-Roadster Mercedes SLC

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Das stärkste Modell der Roadster-Reihe heißt Mercedes-AMG SLC 43 und leistet 270 kW/367 PS. Foto: dpp-AutoReporter/zm

Vor 20 Jahren stellte Mercedes seinen ersten SLK vor, im März 2004 folgte die zweite Generation. Nun erhält der kompakte Klappdach-Roadster einen neuen Namen und tritt ab März 2016 als SLC technisch und optisch leicht optimiert an. Die Namensänderung verweist auf die enge Verwandtschaft mit der C-Klasse, mit ihr teilt sich der Roadster viele Elemente seiner Technik. Zu den klassischen Stärken des ‚kleinen SL‘ gehört nach wie vor ein gut nutzbarer Kofferraum, der mit bis zu 335 Litern das mit Abstand größte Gepäckraumvolumen im Segment bietet.

Neu sind jetzt sowohl das sportliche Topmodell Mercedes-AMG SLC 43 als auch die Einstiegsvariante SLC 180 mit milderem 1,6-Liter-Motor. Im Zuge der Modellpflege haben die Mercedes-Benz Designer die Frontpartie des Roadsters ummodelliert. Die steil stehende Kühlermaske soll die gepfeilte Motorhaube optisch strecken. Alle SLC besitzen serienmäßig den sogenannten ‚Diamantgrill‘. Gegen Mehrpreis kann die Ausstattung um ein ‚LED Intelligent Light System‘ erweitert werden.

Serienmäßig bei SLC 300 und SLC 250 d (optional für SLC 180 und SLC 200 mit 9G-Tronic) lässt sich per Fahrprogrammwahl ‚Dynamic Select‘die Fahrzeugcharakteristik auf Knopfdruck verstellen: das System ändert das Ansprechverhalten von Motor, Getriebe, Lenkung und Fahrwerk.

Der neue Mercedes-Benz SLC tritt ein großes Erbe an: Der Vorgänger SLK fand seit seiner Markteinführung 1996 rund 670.000 KäuferInnen. Mit einer Modellpalette vom sparsamen Diesel-SLC 250 d bis zum Leistungssportler Mercedes-AMG SLC 43 mit 270 kW/367 PS scheint er für die Nachfolge gerüstet.

Neu beim SLC ist ein serienmäßiger Aktive Brems-Assistent. Zusätzlich zu radargestützter Abstandswarnung und Bremsunterstützung bewirkt er eine autonome Bremsung zur Verringerung der Gefahr von Auffahrunfällen. Wird der Fahrer bei erkannter Kollisionsgefahr trotz Warnleuchte im Kombiinstrument und Intervallton nicht aktiv, leitet das System automatisch eine Bremsung ein. Dadurch wird die Geschwindigkeit deutlich verringert. Bei niedrigen Relativgeschwindigkeiten kann dieser Eingriff ausreichen, um einen Auffahrunfall mit langsamer fahrenden, anhaltenden oder stehenden Fahrzeugen zu vermeiden. Weiterhin angeboten werden Totwinkel-Assistent sowie Spurhalte-Assistent.

Der Innenraum des SLC präsentiert sich nach der Modellpflege mit überarbeitetem Kombiinstrument und Aluminium-Zierat. Zwischen beiden schwarzen Rundinstrumenten ist serienmäßig ein großes Multifunktions-Farbdisplay integriert, das in der Diagonalen 4,5 Zoll (11,4 cm) misst. Deutlich größer ist das Display zwischen den beiden Lüftungsdüsen in der Mittelkonsole: In Kombination mit Audio 20 misst es nun 17,8 statt 14,7 cm in der Diagonalen. (dpp-AutoReporter/wpr)