Zwei Milliarden Kilometer, 200.000 Kunden: Nissan Leaf fünf Jahre elektrisch vorn

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Nissans rein elektrischer Erfolgstyp Leaf wird fünf Jahre alt. Foto: Nissan/dpp-AutoReporter

Nissan feiert in diesen Tagen das fünfjährige Produktionsjubiläum des weltweit erfolgreichsten Elektrofahrzeugs Nissan Leaf. Seit seinem Markstart im Jahr 2010 hat die zu 100 Prozent elektrisch angetriebene Kompaktlimousine die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz für Elektrofahrzeuge maßgeblich gesteigert. Zugleich untermauerte sie die Technologieführerschaft der japanischen Marke auf dem Gebiet der Zero-Emission-Mobilität.

Der Leaf präsentiert sich genauso fortschrittlich und innovativ wie am Tag seiner Premiere. Kein anderer Hersteller hat so viele Elektrofahrzeuge ausgeliefert wie Nissan, kein E-Modell so viele Kilometer abgespult wie der Leaf. Gerade erst haben seine Besitzer gemeinsam die Schallmauer von zwei Milliarden Kilometer Laufleistung durchbrochen - eine Distanz, die 2600 Mal der Strecke von der Erde zum Mond und zurück entspricht. Parallel dazu feiert Nissan die Produktion des 200.000sten Nissan Leaf. 90 Prozent der Verkäufe wurden dabei in den drei Hauptmärkten USA (90.000 Einheiten), Japan (50.000 Einheiten) und Europa (40.000 Einheiten) erzielt.

Bis heute hat Nissan über vier Milliarden Euro in Elektromobilitäts-Projekte investiert - neue Pläne zur weiteren Expansion sind angesichts der wachsenden Nachfrage nach effizienten und erschwinglichen Mobilitätslösungen längst verabschiedet. Neben vier E-Auto-Fabriken in den USA, Japan und Europa kommen drei Batterie-Produktionsstätten hinzu, um der weltweit steigenden Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien nachzukommen.

Für den Leaf des neuen Modelljahres bietet Nissan auf Wunsch eine 30 kWh-Batterie mit einer auf 250 Kilometer vergrößerten Reichweite an. Ein neuer Bestwert, mit dem der Nissan seine direkten Mitbewerber abhängt.

Doch nicht nur der Leaf profitiert von der Unternehmensexpertise in Sachen Elektromobilität. Denn auch weltweit mehr als 10.000 CHAdeMO-Schnellladestationen (davon europaweit rund 2300 Säulen) sind unter anderem dank der Initiative von Nissan installiert worden. An diesen ‚Quick Chargern‘ lassen sich die entleerten Akkus eines Leaf, eines e-NV200 oder eines anderen kompatiblen EVs in nur 30 Minuten aus 80 Prozent der Maximalleistung aufladen.
 
Nissan entwickelt über den Elektroantrieb im Auto hinausgehende Lösungen, wie etwa Vehicle-to-Grid (V2G). Dahinter verbirgt sich ein System, das es Besitzern erlaubt, ihren Leaf als persönlichen autarken Energiespeicher zu nutzen. Mit Hilfe eines Anschlusses zum bidirektionalen Laden kann das geparkte Auto zum günstigen Nachtstromtarif aufgeladen werden, der Strom dann zu den nachfragestarken Tagesstunden ans Eigenheim abgegeben oder - mit einer entsprechenden Vergütung - ins öffentliche Stromnetz zurückgespeist werden. (dpp-AutoReporter/wpr)