Kalt erwischt

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Der Schnee kann ein Auto nahezu unsichtbar machen. Foto: VW/dpp-AutoReporter

Es schneit, es schneit. Was für Kinder das wohl schönste an der Winterzeit ist treibt ein Großteil der Autofahrer des öfteren zur Verzweiflung- selbst mit Winterreifen. Wenn Sie in einer Gegend leben, wo hin und wieder sogar Schneeketten erforderlich sind oder sie wollen mit Ihrem Auto in den Ski-Urlaub, dann denken Sie immer daran, dass die Ketten nur auf Räder mit maximal 205er Reifen passen. Für alles, was breiter ist, gibt's keine Ketten!

Sehen und gesehen werden ist jetzt in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig. Wenn Sie kaum noch durch die Windschutzscheibe sehen können und die Wischer gerade noch ihr Wischfeld frei kriegen, dann sollten Sie mal kurz anhalten und auch den Scheinwerfern mal wieder etwas Durchblick gönnen. Einmal rum ums Auto und auch die Heckleuchten und das Kennzeichen befreien. Ein Handfeger tut dafür gute Dienste. Aber bitte immer hinterm Fahrersitz verstauen. Nie davor! Sonst kann er beim Bremsen unter die Pedale rutschen.

Bei nächtlichem Schneetreiben kein Fernlicht benutzen. Sie werden nur schneeweiß geblendet. Besser sind die tiefsitzenden Nebelscheinwerfer, die aber nur außerhalb geschlossener Ortschaften zugeschaltet werden dürfen. Bei weniger als 50 Metern Sicht sollten Sie zur eigenen Sicherheit auch die Nebelschlussleuchte benutzen, mit der allerdings dann auch nicht schneller als 50 km/h gefahren werden darf. (dpp-AutoReporter/sgr)